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„Orthopädie Mühleninsel“ favorisiert minimal-invasive Eingriffe:

Neue Beweglichkeit im Knie nur durch eine Teilprothese


Vor etwa drei Jahrzehnten begann in der Endoprothetik das Zeitalter der künstlichen Kniegelenke. Aktuell werden alleine in Deutschland etwa 120.000 Knieprothesen pro Jahr implantiert. Doch die Operationen von heute haben mit denen von damals fast nur noch den Namen gemeinsam, zu sehr haben sich Techniken und Materialien fortentwickelt. In der Gemeinschaftspraxis „Orthopädie Mühleninsel“ haben sich Dr. Karl-Heinz Attenberger und Christian Zieglmaier besonders den Eingriffen am Kniegelenk verschrieben. Dabei bevorzugen die beiden Orthopäden, wann immer es geht, so genannte minimal-invasive Eingriffe mit kleinen Schnitten und geringerer Gewebebelastung. Auch am Kniegelenk hat diese Operationstechnik mittlerweile ihren festen Platz gefunden.

 

Kleiner Schnitt – große Wirkung

„Ein Monoschlitten im Knie ersetzt nur den Anteil der Gelenkfläche zwischen Unter- und Oberschenkel, der auch abgenutzt ist. Der noch gesunde Teil der anderen Seite kann erhalten bleiben, wenn dort der Bandapparat in Ordnung ist. Diese Konstellation ist bei Arthrosen häufig zu finden“, skizziert Christian Zieglmaier die Rahmenbedingungen für die Verwendung des Monoschlittens. „Im Vergleich zu den anderen Prothesen hat der Monoschlitten unbestreitbare Pluspunkte zu bieten“, unterstreicht Christian Zieglmaier, der sich schon früh in seiner operativen Tätigkeit auf Endoprothetik spezialisiert hat. So kann die unicondyläre Prothese z. B. minimal-invasiv eingesetzt werden. Für diesen Zugangsweg in das Knie reicht im Regelfall ein Hautschnitt von etwa 8 - 9 Zentimeter. Das entspricht in etwa der Hälfte dessen, was beim herkömmlichen Vorgehen an Hautschnitt gesetzt werden muss. Der kürzere Hautschnitt, durch den die Gewebeschädigung sehr gering gehalten wird, ist aber nicht das alleinige Plus. Mindestens ebenso bedeutsam ist die Tatsache, dass durch die minimal-invasive Technik eine Durchtrennung gesunder Kniegelenkstrukturen, vor allem des Oberschenkelmuskels und seiner Sehne, vermieden wird.

Nach der Operation schnell wieder mobil

Die minimal-invasive Operationstechnik erlaubt eine höchst mögliche Schonung des Gewebes, verursacht weniger intraoperativen Blutverlust und weniger Schmerzen nach dem Eingriff. Der Monoschlitten wird im Knochen mit Knochenzement fixiert und ist dadurch innerhalb kürzester stabil mit dem Knochen verbunden. Das und das minimal-invasive Operieren ermöglichen eine schnelle Mobilisation der Patienten. „Im Normalfall können die zementierten Knieimplantate der neuesten Generation postoperativ gleich voll belastet werden, sofern es Kraft, Muskulatur und der Schmerz im operierten Bein zulassen“, sagen Dr. Karl-Heinz Attenberger und sein Kollege Christian Zieglmaier unisono.

Bewegung ist wichtig, aber …

 

Ob minimal-invasiv oder herkömmlich, ein Gelenkersatzwird von den beiden Operateuren der Gemeinschaftspraxis „Orthopädie Mühleninsel“ immer stationär vorgenommen. Ein Krankenhausaufenthalt von etwa 10 Tagen ist einzuplanen. Um einen bestmöglichen Behandlungserfolg zu erreichen, werden die Patienten postoperativ frühzeitig physiotherapeutisch betreut. Das beginnt schon in der Klinik und setzt sich in der anschließenden 3- bis 4-wöchigen Rehabilitationsphase fort. Intensive Krankengymnastik fördert den Muskelaufbau und die Beweglichkeit. Damit das Gelenk möglichst lange hält – in der Literatur werden heute Standzeiten von bis zu 15 Jahren berichtet – sollten einige Verhaltensregeln beherzigt werden. Bewegung ist wichtig - allerdings sollten Stoß- und Stauchbelastungen, vermehrte Drehbewegungen, Gewichtszunahme, schwere körperliche Arbeiten und das Heben und Tragen von Lasten vermieden werden. Alpiner Skilauf, Fußball, Kontaktsportarten und Joggen sind Beispiele für ungeeignete Sportarten. „Geeignete Sportarten für Patienten mit einer Knieprothese sind Schwimmen, Gymnastik, Radfahren und Wandern“, so die beiden Knieexperten der Gemeinschaftspraxis „Orthopädie Mühleninsel“.

(Fotos: Privat/Hackl; Biomet Deutschland GmbH; Boenisch Consulting)

 

Aktuelles

Vier „Rote Raben“ als prominente Verstärkung:

„OMI rennt“ stärkstes Team bei Benefizlauf der LIONS

    
Landshut, 22.April 2012 (gb)Einen nie erwarteten Zuspruch erlebte das „Team OMI rennt“ – die Laufgemeinschaft der Gemeinschaftspraxis Orthopädie Mühleninsel – am Sonntag bei der Benefizveranstaltung „Landshut läuft“ des LIONS Club Landshut-Wittelsbach Hilfswerk e.V.: Mit über 50 Meldungen und über 40 Finishern stellte das „Team OMI rennt“ das Rekordfeld unter den über 700 Startern. Das war schon vor dem Start ein Riesenerfolg für Gabi Meier und Martina Schuder, die als Team-Managerinnen im Vorfeld der Benefizveranstaltung bereits einen „Vorbereitungs-Marathon“ absolviert hatten.

Prominente Unterstützung durch „Rote Raben“
Prominente Unterstützung bekamen die Läuferinnen und Läufer von „Team OMI rennt“ durch vier Mitstreiterinnen vom Volleyball-Bundesligisten „Rote Raben“ aus Vilsbiburg: Kapitänin Lina Meyer, Außenangreiferin Sarah Petrausch, Zuspielerin Mona El-Wassimy und Pressesprecherin Anna Wedegärtner. Sie entschlossen sich spontan zur Teilnahme, als ihnen ihr „Raben“-Mannschaftsarzt von dem Laufvorhaben berichtete. Für sie war es ein Vergnügen, das „Team OMI rennt“ am Sonntag auf der Runde entlang der Isar zu unterstützen, gab der „Doc“ doch – wie viele im „Team OMI rennt“ – sein Wettkampfdebut als Läufer. „Diese Premiere hat das gesamte Team OMI rennt sensationell gemeistert“, waren sich die vier „Raben-Damen“ im Ziel einig. Einig waren sich die „OMIs“ und die „Raben“ auch, dass das „Team OMI rennt“ keine Eintagsfliege bleiben, sondern durchaus zu einer dauerhaften Einrichtung werden sollte. Auch dem veranstaltenden LIONS-Club und dessen Unterstützern – der TG Landshut und dem TC Weiß-Blau Landshut – zollten die „Raben“ ihren höchsten Respekt für die hervorragende Organisation und Abwicklung der Veranstaltung.

Scheckübergabe in den nächsten Tagen
Sich mit anderen Läufern, Walkern und Nordic Walkern messen und dabei
noch Spenden für das Hilfswerk des LIONS Club Landshut-Wittelsbach zu sammeln, das war die eigentliche Idee hinter dem Projekt „Team OMI rennt“.  Für jeden Starter von „Team OMI läuft“ wird das Startgeld auf den Betrag von 25 Euro aufgestockt. Zudem wird das „Team OMI rennt“ schauen, ob sich noch ein paar Nichtläufer wenigstens als Spender finden lassen. „Dann wird zusammengezählt und in den nächsten Tagen ein Scheck an den LIONS-Club Landshut-Wittelsbach für dessen Hilfsprojekt übergeben“, freuen sich die Team-Managerinnen Martina Schuder und Gabi Meier.

 

Mit über 50 Anmeldungen und über 40 Finishern war das „Team OMI“ rennt das größte bei der Benefizveranstaltung „Landshut läuft“ des LIONS Club Landshut-Wittelsbach (Foto: Team OMI rennt / Marco Woog)